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Wie man eine zahnärztliche Fräsmaschine kalibriert

Inhaltsverzeichnis

Im täglichen Fräsprozess beeinflusst die Präzision einer Maschine direkt die Randpassung Ihrer Restaurationen. Wenn Sie kleine Abweichungen an Ihren gefrästen Teilen feststellen, ist es möglicherweise an der Zeit, Ihre Achsenkoordinaten neu zu kalibrieren.

Die Kalibrierung ist vergleichbar mit dem Einstellen der Uhrzeit an einer Uhr. Egal wie teuer die Maschine ist, wenn ihre „Uhr“ eine Minute nachgeht, wird jedes Fräsprodukt immer etwas ungenau sein. Diese Anleitung zeigt Ihnen genau, wie Sie diese einminütige Verzögerung erkennen und beheben können.

Was Kalibrierung wirklich ist

Kalibrierung ist im Wesentlichen der Prozess der Korrektur der Abweichung zwischen dem Koordinatensystem der Maschine und der tatsächlichen Position Ihres Werkstücks oder Materials.

mehrere häufige Ursachen für diese Abweichung

Wärmeausdehnung und -kontraktion: Änderungen der Umgebungstemperatur verursachen winzige mechanische Verformungen in der Maschine.
Verbrauchsmaterialwechsel: Sowohl unterschiedliche Chargen von Materialscheiben als auch Verschleiß der Vorrichtung führen zu Fehlern.
Akkumulierte Achsendrift: Eine kleine Abweichung in den Drehachsen (A-Achse/B-Achse) wird entlang des Schnittwegs verstärkt, was das Einsetzen der Kronen erschwert.
Physikalischer Verschleiß: Häufige Werkzeugwechsel und ungleichmäßige Belastung der Festplatte führen dazu, dass die Maschine ihren ursprünglichen Referenzspeicher verliert.

Bevor Sie beginnen

Bitte halten Sie Folgendes bereit:

1 Ein hochpräziser digitaler Messschieber – verwenden Sie einen mit einer Genauigkeit von mindestens 0,01 mm.
2 Ihr Passwort für die CAD/CAM-Software und die Einstellungsschnittstelle.
3 Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C – dies ist die ideale Bedingung für die Kalibrierung.
 Stellen Sie sicher, dass Sie Folgendes bereithalten.

Ein standardisierter 5-Schritte-Kalibrierungsleitfaden für zahnärztliche Fräsmaschinen

Schritt 1

Umgebung & Maschinenaufwärmphase (Vorkalibrierung)

Aufwärmen: Schalten Sie das Gerät ein und lassen Sie es 15 Minuten laufen, bevor Sie es kalibrieren. Dadurch können sich die Metallkomponenten stabilisieren und Fehler durch Wärmeausdehnung werden vermieden.
Reinigung: Verwenden Sie Druckluft, um alle Rückstände aus der Fräskammer und den Vorrichtungen zu entfernen.
Schritt 2

Führen Sie das Kalibrierungsprogramm aus

Wählen Sie in Ihrer CAD/CAM-Software das Kalibrierungsprogramm aus und laden Sie einen Standardkalibrierungsrohling.
Die Maschine fräst eine spezielle Testprobe, die Sie im nächsten Schritt für Messungen verwenden werden.
 Messen Sie die X-Achse
Schritt 3

Manuelle Präzisionsmessung (Messen Sie die Probe)

Dies ist der wichtigste Schritt – halten Sie Ihren digitalen Messschieber bereit.

Messen Sie die X-Achse: Messen Sie die Dicke auf beiden Seiten der Probe (X1 und X2).
Berechne den Durchschnitt: (X1 + X2) / 2 = X_avg
Messen Sie die Z-Achse: Messen Sie die Höhe der Probe und prüfen Sie, ob sie innerhalb einer Toleranz von ±0,03 mm liegt.
 Berechnen Sie den Kompensationswert

Schritt 4

Korrekturen eingeben und anwenden (Parameter anpassen)

Geben Sie nun Ihre Messwerte wieder in die Maschine ein, damit diese sich selbst korrigieren kann.

Systemzugriff: Geben Sie das von Ihrem Software- oder Gerätehersteller bereitgestellte Einstellungspasswort ein.
Berechnen Sie den Kompensationswert: Verwenden Sie die folgende Formel für die X-Achse: 1 − (X_avg − X1) = X_tatsächlicher Wert (Hinweis: Das Ergebnis in den Klammern kann positiv oder negativ sein.) Beispiele:
1 − (1 − 1.2) = 1 − (−0.2) = 1.2
1 − (1.2 − 1) = 1 − (0.2) = 0.8
Für die Z-Achse: Z_tatsächlicher Wert = Gemessener Wert der Z-Achse (siehe Abbildung 1)
Kalibrierung durchführen: Nach Eingabe aller Werte klicken Sie auf die Schaltfläche „Kalibrierung“ (siehe Abbildung 2). ⚠️ Wichtig: Klicken Sie genau zweimal auf die Schaltfläche „Kalibrierung“ – nicht öfter. Mehrfaches Klicken kann zu wiederholten Koordinatenkalibrierungen und neuen Fehlern führen.
Einstellungen speichern: Sobald die Kalibrierung abgeschlossen ist, klicken Sie auf „Speichern“ (siehe Abbildung 2). Überspringen Sie diesen Schritt nicht.
Schritt 5

Überprüfung

Führen Sie eine letzte Überprüfung durch, um sicherzustellen, dass alles korrekt eingestellt ist.

Stellen Sie eine neue Testprobe her und messen Sie diese erneut.
Wenn die Abmessungen (z. B. ein 8 mm Block) innerhalb von ±0,05 mm liegen, ist die Kalibrierung abgeschlossen.
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Frage 1: Wie oft sollte ich mein Gerät kalibrieren?
A: Wir empfehlen eine wöchentliche Selbstprüfung. Kalibrieren Sie außerdem in folgenden Situationen: ✓ Nach dem Wechsel zu einem anderen Fräsmaterial oder einer anderen Vorrichtung. ✓ Nach dem Transport oder der Standortveränderung der Maschine. ✓ Nach erheblichen Temperaturschwankungen in der Umgebung (über 10 °C). ✓ Wenn gefräste Restaurationen dauerhaft mangelhafte Randpassung aufweisen.
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Frage 2: Ich habe die Kompensationswerte eingegeben, aber die Fräsgenauigkeit hat sich immer noch nicht verbessert. Warum?
A: Bitte prüfen Sie folgende drei Punkte: 1. Speichern vergessen: Haben Sie nach Eingabe Ihrer Werte und Klick auf „Kalibrierung“ auf „Speichern“ geklickt? 2. Messfehler: Stellen Sie sicher, dass Ihr Messschieber genau ist. Wir empfehlen, ihn regelmäßig mit einem Endmaß zu kalibrieren. 3. Staubverunreinigung: Haben Sie das Prüfobjekt und die Vorrichtung vor der Messung gründlich gereinigt? Selbst ein 0,01 mm großes Staubpartikel kann das Messergebnis verfälschen.
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Frage 3: Welche Toleranz ist für die Z-Achse zulässig?
A: Gemäß Industriestandards sollte die Dickenabweichung in Z-Richtung innerhalb von ±0,03 mm liegen. Sollte Ihr Messwert diesen Bereich überschreiten, reinigen Sie die Spindel gründlich und führen Sie die Kalibrierung erneut durch.
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Frage 4: Warum muss ich die Kalibrierungsschaltfläche zweimal anklicken?
A: Dies ist ein Systembestätigungsmechanismus. Der erste Klick veranlasst die Software, den Versatz zu berechnen; der zweite Klick bestätigt und wendet ihn an. Achten Sie darauf, nicht mehrmals zu klicken – wiederholte Klicks können dazu führen, dass sich die Koordinatendaten überlagern und die Position dadurch noch weiter verfälscht wird.
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Frage 5: Was soll ich tun, wenn während der Kalibrierung die Fehlermeldung „Falsches Passwort“ erscheint?
A: Stellen Sie sicher, dass Sie sich in der richtigen Einstellungsoberfläche befinden. Das Standardpasswort lautet üblicherweise 5678. Sollte dies nicht funktionieren, wenden Sie sich bitte an den technischen Support, um Zugangsdaten zu erhalten.

Sollten Sie während des Prozesses auf Schwierigkeiten stoßen oder eine umfassendere Wartungslösung benötigen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um sich für eine kostenlose 1:1-Beratung mit unseren technischen Experten in Verbindung zu setzen.

Dentex-Fräsmaschinen verfügen über eine intuitive Benutzeroberfläche und automatisierte Kompensationsalgorithmen – präzise Einstellungen sind daher unkompliziert. Kontaktieren Sie noch heute unsere technischen Experten für eine kostenlose, persönliche Beratung.

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